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Der Zuschauer erlebt die Leidensgeschichte der österlichen Zeit in jedem Stück aus der Betrachtungsweise einer anderen Person. Die Gefühle und
Gedanken, wie sie in der Bibelbeschreibung nicht vorkommen, werden in den Vordergrund gerückt. Zum Beispiel aus der Sicht des Schmiedes, der die Nägel schmiedet (“Nägel für ein Kreuz”). Aus der Sicht der Frau des
Pilatus (“Frau Pilatus”), aus der Sicht Maria Magdalenas, der einstigen Sünderin (“Das Magdalenenspiel”) und aus der Sicht des Pilatus, der sich durch Einflüsse sehr in einen inneren Zwiespalt treiben läßt
(“Pilatus”), sowie aus der Sicht des Hauptmanns, der Jesus ans Kreuz schlägt (“Im Sinne des Herrn”).
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